25.-28.05.2006

Chorreise an den Lago Maggiore!!

Odenwälder singen in der drittgrößten Kirche der Welt
Bei der Vier-Tages-Reise nach Norditalien gab der Konzertchor Acappella auch ein „Gastspiel“ im Mailänder Dom.

Odenwälder Zeitung vom 3. Juni 2006

[do action=“zitate“]Mörlenbach. (Jo) Braungebrannt in bester Laune kehrte am Sonntagabend der Konzertchor Acappella Odenwald e.V. von seiner Chorreise nach Norditalien zurück.

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Vier Tage früher war er frühmorgens mit 58 Personen, Sängern, Familienangehörigen und Freunden des Chores zu einer unvergesslichen Erlebnisreise an den Lago Maggiore gestartet, hervorragend organisiert vom Chorvorstand mit Wolfgang Theis an der Spitze. War es in Deutschland noch kalt und regnerisch, begann bereits in der Schweiz ein herrlich sonnig warmes Wetter.

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Am frühen Abend war dann das Ziel, der „Goldene Fisch“ in Suna am Lago Maggiore erreicht.

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Der nächste Tag führte den Chor mit dem Bus erst nach Stresa und dann zu den 3 bekanntesten Borromäischen Inseln. Eine humorvolle Führerin mit großem Detailwissen begleitete die Sänger durch alle Sehenswürdigkeiten, die Paläste, das Fischerdorf und den schon tropischen botanischen Garten auf der Isola Madre mit vielen seltenen und schönen Pflanzen.

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Der Samstag war vor allem der Musik gewidmet. Nach einer kurzen Besichtigung der Innenstadt Mailands führte der Weg dann direkt zum Mailänder Dom, der drittgrößten Kirche der Welt. Bei dieser wohl einmaligen Gelegenheit hatte der Chor unter seiner Dirigentin Ria Günther die Möglichkeit, bei einem fast halbstündigen Konzert in einem Seitenschiff sein differenziertes Können mit geistlicher Musik unterschiedlicher Epochen in der jeweiligen Originalsprache unter Beweis zu stellen. Nicht nur die Ausführenden waren von diesem Auftritt in der herrlichen Kirche ergriffen, sondern auch viele der Besucher des Domes, die in einem großen Kreis sitzend oder stehend der Musik angespannt lauschten.

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Ein weiteres unvergessliches Erlebnis zum Abschluss des Dom Besuches war für viele noch der Aufstieg auf das begehbare Dach der Kirche mit ihren hunderten von Türmchen, Statuen und Wasserspeiern und der Ausblick von dort über die Stadt bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Alpen.

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Kurz nach der Rückkehr zum Hotel folgte dann das zweite Konzert, diesmal in einer schönen Kirche direkt in Stresa, wo der Chor die musikalische Umrahmung einer Messe übernommen hatte. Beeindruckend war nicht nur der herzliche Empfang durch die Gemeinde, sondern auch die Einbeziehung des Chores in den Gottesdienst durch den Pfarrer, der soviel Freude an der musikalischen Ausgestaltung hatte, dass er nach dem Ende der Messe den Chor und seine Dirigentin in den Altarraum holte und um weitere chorische Darbietungen bat, was sich Frau Günther natürlich nicht zweimal sagen ließ.

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Sogar vor der Kirche wurde dann noch weiter musiziert bis sich der Chor von den immer noch versammelten Gemeindemitgliedern und ihrem Pfarrer winkend verabschiedete.[/do]

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Der Konzertchor „acappella“ Odenwald bei seinem Ausflug auf die „Isola bella“