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25 Jahre Konzertchor „acappella“ Odenwald

Schon 1991 hatte der damalige Kreischorleiter des Sängerkreises Weschnitztal-Überwald, Harald Eck, die Idee auf Kreisebene einen Chor zu gründen, der ohne wirtschaftliche Interessen wertvolle Chormusik erarbeiten und auf möglichst hohem Niveau auch aufführen und damit zugleich Werbung für den Chorgesang betreiben sollte. Auch sollte eine Leistungskonkurrenz dadurch vermieden werden, dass dieser Chor sich nicht an den üblichen Chorwettbewerben beteiligte.

Diese Idee fand bei den Chören des Sängerkreises und damit auch bei einer ganzen Reihe von Sängerinnen und Sängern so viel Anklang, dass sich für den „Jungen Kreischor“ , wie dieser neue Chor vorübergehend hieß, bald 36 Stimmen zusammen fanden, wodurch Anfang Februar 1994 die stimmlichen Voraussetzungen für ein sinnvolles und erfolgreiches Arbeiten gegeben waren.

Nachdem mit dem Namen „Konzertchor „acappella“ Odenwald“ eine den Zielen des Chores entsprechender Name gefunden und die Eintragung ins Vereinsregister mit dem Zweck: „Pflege der Chormusik von der Renaissance bis zur Moderne“ erledigt war, erfolgte der 1. öffentliche Auftritt am Sonntag, dem 28. Mai 1994.

Seither ist der Konzertchor seiner selbst gestellten Aufgabe treu geblieben, anspruchsvolle kirchliche und weltliche Chorwerke aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen zu erarbeiten und aufzuführen. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei hauptsächlich um acappella Musik, wobei Chorwerke mit Klavier oder Orchesterbegleitung aber nicht ausgeschlossen sind.

Die entsprechende Chormusik reicht aber nicht nur aus der Epoche vom Beginn der Mehrstimmigkeit bis zu den zeitgenössischen Komponisten, sondern stammt auch aus den verschiedensten Ländern mit unterschiedlichem kulturellem und sprachlichem Hintergrund. Darunter sind beispielsweise Claudio Monteverdi, Johann Sebastian Bach, Gabriel Fauré, Johannes Brahms,  Sergej Rachmaninov, Edward Elgar, Zoltán Kodály, Josef Gabriel Rheinberger, Robert Sund oder auch John Rutter und viele, viele andere mehr (siehe „Repertoire“ auf der Homepage).

Die Sängerinnen und Sänger vom Konzertchor „acappella“, die aus dem Odenwald und der Bergstraße zu den Chorproben nach Mörlenbach kommen, sind mit Begeisterung und Konzentration dabei, wenn es darum geht, die anspruchsvollen Chorwerke, die auch in ihrer Originalsprache wie französisch, englisch, lateinisch, italienisch oder auch russisch gesungen werden, einzustudieren. Grundsätzlich wird dabei nicht nur großer Wert auf saubere Intonation, rhythmische Genauigkeit und eine exakte Aussprache der jeweiligen Texte, sondern vor allem auch auf eine überzeugende musikalische Interpretation gelegt. Die Zeitungsberichte der letzten Jahre legen beredtes Zeugnis davon ab, dass sich der Chor hiermit auf dem richtigen Weg befindet.

Teile aus diesem umfangreichen Repertoire werden dieses Jahr in mindestens drei Konzerten zu hören sein. Das eigentliche Jubiläumskonzert mit einem Querschnitt durch das 25-jährige Chorschaffen ist für den 30 Juni in der Kirche St. Wendelin, Gorxheimertal geplant, während zwei weitere Konzerte dieses Mal als Weihnachtskonzerte am 8. Dezember in der  katholischen Kirche in Mörlenbach und am 14. Dezember in der evangelischen Kirch in Fürth stattfinden werden. Auch in diesen Konzerten werden vor allem Stücke aus dem langjährig erarbeiteten Repertoire gesungen.

Dieser anspruchsvolle Weg konnte aber nur gegangen werden, weil sich die Leiter des Chores denselben Zielen verpflichtet fühlten und sich mit dem gleichen Eifer wie die Choristen dieser gestellten Aufgabe widmeten. Das gilt für den ersten Dirigenten Harald Eck genauso wie für die Nachfolgenden Otto Lamadé, Ria Günter, Erich Schütz und jetzt wieder für Otto Lamadé, der die Leitung des Chores seit 2013 in bewährter Weise wieder übernommen hat.

Für diese reiz- und anspruchsvolle Chorarbeit werden immer und in allen Stimmlagen Sängerinnen und Sänger mit Chorerfahrung und Notenkenntnis gesucht.  Der Chor probt generell zweiwöchentlich samstags von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr im Bürgerhaus Mörlenbach. In diese Proben können interessierte Sänger:innen auch gerne einmal hinein schnuppern. (EJ)

Zeitungsberichte über die letzten Konzerte

Die Musik kennt keinen Brexit
2018-12-01 wnoz

Musik erzählt vom Hoffen und Warten
2017-12-13 wnoz

Hochkarätig: Freunde der Barockmusik wurden nicht enttäuscht
2017-12-12-bergsträßer-anzeiger

30 Stimmen, 21 Stücke – und viel Beifall
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Wärme in die Wintertage gebracht
2016-12-21-wnoz-hemsbach

Hoher Anspruch zahlt sich aus
2016-12-13-echo-online-de

Der reine Ton für die großen Chorwerke
2016-12-13-wnoz

Musikalischer Hochgenuss
Echo-online 15.10.2015

Stimmen und Klavier überzeugen
2015-10-06-wnoz

Hommage an die geistliche Musik Europas
Nov. 2014